Ausstattung Gamer Notebooks: Dell Alienware und Asus R.O.G.
11. August 2010 in Kategorie: Computerausstattung

Gamen zu Hause macht Spaß. Richtig Zocken mit den Freunden aber noch viel mehr. Da kommt man einfach an ein Gamer-Notebook nicht vorbei. Das kann man einfach in seinen Rucksack packen, auf zu den Kumpels, ins Netzwerk anschließen und loslegen. Es muss natürlich DAS Gamer-Notebook sein, mit richtig viel Power.
Prozessor, Grafikkarte und Speicher
Ok, Power bekommt das Notebook von seinem Prozessor und der muss richtig gut sein. Tonangebend bei den Herstellern sind AMD und Intel, wobei sicher jeder so seinen Favoriten hat und auf diesen schwört. Es muss auf jeden Fall ein Mehr-Kern-Prozessor sein, einen sogenannten Core-Prozessor, den es in verschiedenen Ausführungen gibt. Je mehr Kerne, desto besser. Ein Notebook (Intel Core i7) gehört zu den Top-Modellen.
Games sind dafür bekannt, mit einer immer besseren Grafik zu glänzen. Doch was nützt das, wenn die Grafikkarte im Notebook diese nicht vernünftig darstellt. Also muss eine vernünftige Grafikkarte her. Das ist quasi das Herz des Gamer-Notebooks. Auch hier steht die Wahl zwischen zwei Herstellern: Nvidia und AMD. AMD hat seine Radeon Grafikkarten im Programm und mit einem Chip von Nvidia sind alle Geforce-Karten ausgestattet. Die passende Grafikkarte verfügt am besten über DirectX 11, das Neueste vom Neusten. Der übliche Speicher der Grafikkarte liegt bei 512 MByte. Wer eine mit einer höheren Speicherkapazität wählt – noch besser!
Speicher, Speicher, Speicher. Davon kann ein Gamer-Notebook gar nicht genug haben, das gilt für Arbeits- und auch Festplattenspeicher. Beim Arbeitsspeicher sind aktuelle Geräte mit einem Standard von 4 GByte angekommen. Gamer bevorzugen sicher die Variante mit 8 GByte. Der Festplattenspeicher ist auch zu beachten. Denn, wenn er groß genug ist, können die Spiele installiert werden. Die Daten werden von der Festplatte viel schneller gelesen und das bringt Schnelligkeit. Der Speicher kann auch durch eine externe Festplatte aufgerüstet werden.
Und sonst noch:
Eine gute Kühlung gehört mit unter die Haube. Denn die ganze Arbeitsleistung erzeugt auch richtig viel Wärme. Genügend Lüfter und eine Wasserkühlung berücksichtigen, heißt es da. Nervig beim Gamen sind diese ewig püsternden Laptops, die gar nicht mehr aufhören. Genügend Strom will der Gamerbolide auch haben. Ein Netzteil mit 500 Watt also mit auf die Liste der Spezifikationen setzen.
Daraus ergibt sich der folgende Einkaufszettel:
- Prozessor mit vielen Kernen
- Grafikkarte mit DirektX 11 und mind. 512MB Speicher
- Arbeitsspeicher: Mindesten 4 Gbyte, besser 8
- Festplatte mit viel Speicher
Einige Hersteller haben richtige Gamer-Serien auf den Markt gebracht und auch ein Notebook im Programm. Die sind in ihren Spezifikationen schon voll aufs Gamens ausgerichtet und sehen auch noch voll cool aus – naja, das ist wohl eher Geschmackssache. Dell hat sich einen Namen mit Alienware gemacht, ASUS wartet mit seiner R.O.G.-Serie auf. Das Top-Notebook von Dell ist derzeit der Alienware M17x und ASUS R.O.G. hat den G73Jh als Top-Notebook im Programm.
Alienware M17x
Hier ist ein leistungsstarker, wenn auch nicht der beste, IntelCore i5 Prozessor verbaut. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Radeon mit 1 GByte Speicher, der Arbeitsspeicher umfasst 4 GByte und der interne Speicher 320 GByte. Typisch für Dell kann dieses Gamer-Notebook den eigenen Wünschen angepasst werden, kostet dann aber auch entsprechen mehr. Der Preis mit knapp unter 2000 Euro gehört aber nicht gerade zu den Schnäppchen.
ASUS R.O.G. G73Jh
Hier gibt es auch die Möglichkeit einen IntelCore i3, i5 oder i7 zu wählen. Eine ATI Radeon mit Direct X11 und einem GByte Speicher sorgt für die Grafik. Die Festplatte hat gut und gerne 1 TByte und bietet echt viel Platz und der Arbeitsspeicher heizt mit 4 GByte den Motor an. Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Preislich startet dieses Power-Notebook bei circa 1300 Euro (derzeitiger Preis).
Beim Design setzen beide auf ein stylisches Äußeres in Schwarz mit leuchtenden Elementen. An den Transport wurde auch gedacht und kein Riese gebaut, sondern ein solides 15,6-Zoll-Notebook. Wem diese beiden zu teuer sind, der kann auch unter den “normalen” Notebooks mit dem Einkaufszettel auf die Pirsch gehen und sich das richtige Notebook für den eigenen Geldbeutel aussuchen. Die wichtigsten Spezifikationen sollten aber mit an Bord sein.
Foto: Asus/Dell
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